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Moritz Daniel Oppenheim - der erste jüdische Maler
| Datum: | 10.03.2026 19:30 |
Film von Isabel Gathof, Hanau - Der Film zeigt, wie Oppenheim als erster jüdischer Maler Weltruhm erlangte, und beleuchtet sein Leben als „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“. „Moritz Daniel Oppenheim – Der erste jüdische Maler“ ist nicht nur der weltweit erste Dokumentarfilm über den am 8. Januar 1800 in Hanau geborenen Maler, sondern zugleich das Debütwerk der Hanauer Filmemacherin Isabel Gathof, nach Abschluss der Münchner Filmhochschule (HFF).
Der knapp 100-minütige Dokumentarfilm schlägt auf zwei abwechselnden Erzählebenen Brücken vom Damals ins Heute und dokumentiert in eindrucksvollen Bildern das symbolische „Werden“ des Künstlers – verkörpert durch die Statue des Bildhauers Pascal Coupot, deren kreativer Entstehungsprozess vom ersten Golem-artigen Miniaturmodell bis hin zur überlebensgroßen Stahlskulptur von der Kamera begleitet wird. Interviews mit international renommierten Kunsthistorikern sowie direkten Nachfahren des Künstlers, die heute in Frankreich leben, runden das 2017 für den „Hessischen Film- und Kinopreis“ nominierte und 2018 mit dem „Hessischen Newcomer Preis“ prämierten Erstlingswerk Isabel Gathofs ab. Eine ambitionierte Fusion aus elektronischer und klassischer Musik – die in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Frankfurt entstand – setzt bei der Filmmusik die passenden Akzente und bildet mit Reminiszenzen an das Werk Felix Mendelssohn-Bartholdys, einem Zeitgenossen Oppenheims, einen außergewöhnlichen Soundtrack zum Film.
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